Die Niederlande, 1637. Gartenbauexperimente hatten zahlreiche neue Tulpensorten zur Folge, die gerade bei den wohlhabenden Bürgern Anklang fanden. Ein Großteil der Bevölkerung kaufte neue Tulpensorten. Händler nutzten diese Chance. Während die Blumenzwiebeln sich noch in der Erde befanden, verkauften die Händler sie bereits für enorm hohe Preise. Der Tulpenwahn ist geboren. Ein Einkommen in Höhe von 60.000 Gulden pro Monat ist ganz normal. Die Begierde nach Reichtum ist nahezu grenzenlos: Kleine Betriebe und Familienschmuck werden verkauft, um an diesem Tulpenhandel teilnehmen zu können. Der Staat erkennt das Problem und möchte eingreifen, aber nichts scheint dieses Spekulationsgeschäft beenden zu können.
Das dicke Ende kam, als eine Gruppe von Händlern nicht den Preis für die Blumenzwiebeln bekam, auf den sie gehofft hatte. Dieses Gerücht verbreitete sich und der Markt fiel wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Zwei Monate später war der Tulpenwahn vorbei. Am Ende hatten tausende Händler nur noch Schulden.