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Gartenanlagen

Wenn wir uns die Entstehung und Entwicklung von Gärten und Landschaften im Laufe der Jahre ansehen, lassen sich einige wichtige Veränderungen feststellen. Alles begann mit dem klassischen römischen Garten, der in Beziehung zum Haus stand. In diesem Garten musste die Sichtachse zum Zentrum des Hauses führen. In Gärten aus dem Mittelalter sehen wir, dass viele Rechtecke und Quadrate mit Blumen oder Kräutern gefüllt sind. Das Besondere am Renaissancegarten ist gerade der Mangel an Beziehung zwischen Garten und Haus: Verschiedene Gartenteile bilden zusammen eine deutliche Einheit. Der holländische klassizistische Garten ist übersichtlich, symmetrisch und geometrisch aufgeteilt. Blumen findet man fast keine mehr in einem solchen Garten. Der französische klassizistische Stil führt diesen Gedanken weiter: Jetzt bilden Haus und Garten zusammen eine Einheit. Als Reaktion folgt der eher lockere frühe Landschaftsstil mit Wellenlinien, danach der späte Landschaftsstil, wobei Gärten zunehmend wie Parkanlagen aussehen. Der so genannte 'Gardenesque Style' ist eine Mischung aus geometrischen und landschaftlichen Elementen. Ab dem 20. Jahrhundert entsteht die Tendenz zu Naturgärten, wobei Blumen und Pflanzen eine größere Rolle spielen. Man entscheidet sich eher für eine natürlich und weniger gekünstelt wirkende Bepflanzung.




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